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The Green Thinkers: Anna von Planetly

Wir freuen uns sehr, mit einer wunderbaren Interviewpartnerin ins neue Jahr zu starten: Begrüßen wir Anna – Gründerin und CEO von Planetly. Entdecke heute, wie sie Unternehmen mit ihrer Klimatechnologie hilft, ihren CO2-Fußabdruck besser zu kontrollieren und auszugleichen. Und welche heißen Tipps Anna nach dem diesjährigen Veganuary für uns hat.



Die Klimakrise betrifft uns alle. Einzelpersonen ebenso wie Global Player. Letztere tragen jedoch eine besondere Verantwortung – insbesondere im Hinblick auf das von ihnen produzierte CO2, das sie so schnell wie möglich reduzieren oder ausgleichen müssen. Bisher ist das CO2-Management zeitaufwändig, komplex und statisch. Mit der Klimatechnologie von Planetly soll es einfach und intelligent werden. Lasst uns herausfinden, was Anna mit uns zu teilen hat.



Hallo - wer bist du?


Mein Name ist Anna und ich bin die Gründerin des Klima-Tech-Unternehmens Planetly. Unser einfaches, automatisiertes Verfahren hilft Unternehmen, ihre Kohlenstoffemissionen zu verstehen, zu reduzieren und auszugleichen, und unterstützt sie dabei, ihre Netto-Null-Ziele im Einklang mit der Science Based Targets Initiative zu erreichen.



Was hast du heute zum Frühstück gegessen?


Es ist Veganuary, also hatte ich Müsli mit Hafermilch.



Teile etwas mit uns, das dich im Moment glücklich macht...


Was mich wirklich glücklich macht, ist, wie viel Bewegung es im Bereich der Klimatechnologie gibt – sowohl auf Seiten der Investoren als auch auf Seiten der Start-ups.



Wie sieht ein normaler Arbeitstag in deiner Welt aus?


Derzeit verbringe ich die meiste Zeit im Homeoffice und ich genieße es, ins Büro nach Berlin zu fahren, um meine Teammitglieder zu sehen. Ich fange um 9 Uhr morgens an zu arbeiten und mache von 18 bis 20.30 Uhr eine Pause, um Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Seit ich bei OneTrust bin, setze ich mich abends wieder an meinen Laptop, um mit der Zentrale in Atlanta an unseren Zukunftsplänen zu arbeiten – und die sind groß!



Warum glaubst du, dass dein Unternehmen wichtig für die Umwelt ist?


Unternehmen spielen eine entscheidende Rolle bei der Ergreifung von Klimaschutzmaßnahmen und der Reduzierung von Kohlenstoffemissionen. Mit Planetly sorgen wir dafür, dass Unternehmen volle Transparenz und Kontrolle über ihren CO2-Fußabdruck erhalten.



Welche(r) Trend(e) in den Bereichen Nachhaltigkeit und grüne Technologie stimmt dich positiv und hoffnungsvoll?


Etwa 50.000 große und/oder börsennotierte EU-Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern oder mehr als 40 Millionen Umsatz müssen eine Lösung für das Management ihres CO2-Fußabdrucks finden, da dies bis 2023 im Rahmen der neuen Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD) verpflichtend sein wird. Ab Januar 2023 müssen die Unternehmen, die in den Geltungsbereich der neuen Richtlinie fallen, ihre jeweiligen Nachhaltigkeitsberichte im Januar 2024 mit Daten aus dem Vorjahr veröffentlichen. In unserem Planetly Artikel tauchen wir tiefer in das Thema ein.


Warum solche Tools so extrem wichtig sind? Laut einer neuen globalen BCG Umfrage sind 85 % der Unternehmen um die Verringerung ihrer Treibhausgasemissionen besorgt, und 96 % haben sich Ziele für die Reduzierung der Emissionen in mindestens einem Bereich gesetzt. Doch nur 11 % haben ihre Emissionen in den letzten fünf Jahren entsprechend ihren Zielen reduziert. Die Befragten gaben an, dass die Unfähigkeit, genau und umfassend zu messen, das größte Hindernis darstellt – nur 9 % messen ihre Gesamtemissionen umfassend. BCG befragte 1.290 Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitern und einem Umsatz zwischen etwa 100 Millionen und mehr als 10 Milliarden Dollar – aus neun wichtigen Branchen weltweit – um herauszufinden, wie sie ihre Treibhausgasemissionen messen und reduzieren.


Der wichtigste Trend in diesem Jahr ist also nicht nur die Notwendigkeit, dass Führungskräfte das Konzept der Nachhaltigkeit einbeziehen, sondern auch, dass sie ihre Ideen auf der Grundlage der Daten umsetzen.



Welchen "Green Life Hack" hast du kürzlich gelernt, den du gerne mit anderen teilen möchtest?


Einmal im Jahr – während des Veganuary – schaue ich mir alle neuen veganen Produkte im veganen Bereich an. Manche Produkte bleiben, wie zum Beispiel Oatly oder Brotaufstriche von Rügenwalder.



Nehmen wir an, wir geben dir ein wenig von unserem KALEA-Kompost. Welchen Pflanzen würdest du mit dem Kompost eine Freude bereiten?


Während des ersten Lockdowns habe ich unsere Büropflanzen gerettet und sie alle mit nach Hause genommen – sie würden auf jeden Fall ein bisschen Kompostliebe bekommen.



Wie bist du mit der Natur verbunden? Wo fühlst du dich am meisten zu Hause?


Ich liebe es, Zeit im Wald zu verbringen. Das mache ich meistens an den Wochenenden.



Wenn du eine Minute Zeit hättest, um mit der Erde zu sprechen, was würdest du ihr sagen?


Vielen Dank, vielen Dank, vielen Dank! Du bist wunderschön!

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