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All Eyes On Food Waste – 7 Dinge, die du bestimmt nicht über Food Waste wusstest

Lebensmittelverschwendung gehört zu den größten globalen Problemen unserer Zeit. Doch was macht das Ganze so problematisch? Ein Überblick über die Auswirkungen und warum das Food Waste Dilemma nicht erst in deiner Küche beginnt. Plus: Easy Tipps, wie du sparsamer mit deinen Lebensmittel umgehen kannst.


Eines vorweg: Selbstredend produzieren wir Zuhause Bioabfälle. Und manchmal wird auch das Essen von gestern oder der empfindliche Babyblatt-Spinat schlecht. Das passiert. Wenn wir über Food Waste sprechen, geht es aber um mehr. Um Überproduktion,

Supermarkt-Abfälle oder Hamsterkäufe. Um unsere Konsumgesellschaft, die immer mehr und mehr produziert.


Lebensmittel werden weggeworfen. Das ist schon schlimm genug. Es werden zur Produktion aber auch Unmengen an Wasser umsonst verschwendet und Pestizide in die Umwelt gegeben. Und jedes Lebensmittel, das entsorgt und darauf hingehend in der Regel nicht kompostiert wird, gibt keine Nährstoffe zurück in den Kreislauf. Das ist extrem dramatisch! Zumal wir wissen, dass die Ressourcen der Erde nicht unendlich verfügbar sind.




Lass uns einen Blick auf aktuelle Food Waste Facts werfen, die unterstreichen, wie ernst das Thema ist:


  • Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel verschwendet. Im Durchschnitt werfen wir pro Person 75 Kilogramm unserer Lebensmittel in den Müll.


  • Fast die Hälfte der gesamten Obst- und Gemüseproduktion der Welt wird vergeudet. Das sind bildlich gesprochen 3,7 Billionen Äpfel.


  • Das Lebensmittel, das auf der Welt am häufigsten verschwendet wird, ist Brot. Über 240 Millionen Scheiben Brot werden jedes Jahr weggeworfen.


  • Die Lebensmittelabfälle aus Europa allein könnten 200 Millionen hungrige Menschen ernähren.


  • Bei der Verrottung von Lebensmitteln auf Mülldeponien wird Methan freigesetzt – ein Treibhausgas, das 28-mal stärker ist als Kohlendioxid.


  • Die Verschwendung von Lebensmitteln wirkt sich stärker auf das Klima aus als die Gesamtemissionen aus dem Flugverkehr (1,9 %), der Kunststoffherstellung (3,8 %) und der Ölförderung (3,8 %).


  • Die gute Nachricht: Die Reduzierung von Lebensmittelabfällen ist die drittwirksamste Maßnahme zur Bekämpfung des Klimawandels.



Food Waste vermeiden – unsere liebsten Tipps


Es muss viel auf politischer und weltwirtschaftlicher Ebene passieren, damit Lebensmittelverschwendung besser reguliert wird. In Frankreich gibt es zum Beispiel ein Gesetz, das Supermärkten verbietet, noch verwertbare Lebensmittel zu entsorgen. Ein gutes Zeichen. Auch Zuhause kannst du mit kleinen Schritten der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken:



Regional einkaufen


Bauernhöfe in deiner näheren Umgebung produzieren in der Regel kleinere Mengen als große Industriehöfe. Auf dem Markt einkaufen oder eine Biokiste bestellen, unterstützt regionale Betriebe.



Zauberwort »Meal Prep«


Bereite deine Portionen am Wochenanfang vor und friere sie ein oder lagere sie kühl. So kannst du Mengen genau planen und verschwendest unter der Woche nichts. Plus: Dir bleibt auch mehr Zeit für anderes.


Kühlschrank regelmäßig checken


Huhu – wer ist denn da? Ein regelmäßiger Blick in deinen Kühlschrank gibt dir einen guten Überblick über Lebensmittel, die aktuell noch im Haus sind. Und es macht Spaß, Dinge, die verzehrt werden müssen, einfach mal miteinander zu kombinieren.


»Ja« zu unperfekten Obst und Gemüse


Auch unser Kaufanspruch ist Mitschuld, dass viele Lebensmittel schon vor Verkauf entsorgt werden. Die krumme Möhre, der Apfel mit braunem Fleck oder die kleinen Erdbeeren? Sag »ja« zu unperfektem Obst und Gemüse. In manchen Ländern gibt es auch Lieferservices für Unperfektes.


Richtig lagern


Weißt du, wie man Lebensmittel richtig lagert? Im Kühlschrank finden frisch zubereitete Speisen ganz oben ihren Platz. Auch angebrochene Lebensmittel und Käse. Im Mittelfach sind alle anderen Milchprodukte Zuhause und unten, da wo es am kältesten ist, lagerst du Gemüse. Tomaten gehören nicht in den Kühlschrank. Auch Äpfel solltest du bitte gesondert lagern, da sie gährende Gase absondern und andere Lebensmittel so schneller vergehen lassen.


Eigene Gemüsebrühe herstellen


Wusstest du, dass du aus Schalen von Zwiebeln, Möhren, dem Grün von Fenchel oder Sellerie super eine eigene Gemüsebrühe kochen kannst? Die Reste sammelst du einfach in einem Beutel im Gefrierfach und, wenn genug zusammen gekommen ist, kochst du alles mindestens 1 Stunde mit ordentlich Wasser ein. Die Reste davon kommen dann idealerweise in deinen Küchenkomposter.




Ab in KALEA!


Here to help you: Sollte doch einmal etwas schlecht geworden sein oder du Reste entsorgen wollen, ist KALEA an deiner Seite. In nur 48 Stunden aus Bioabfall in frischen Kompost. Du sparst Müll und CO2 ein und hilfst, Nährstoffe im Kreislauf zu halten. Mama Erde und deine Pflanzen sagen Danke!


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